„Meine Herkunft“
- Ich wurde am 17.03.1962 in Düsseldorf-Lierenfeld geboren.
- Meine Mutter trug den Mädchennamen Cremer, mein Vater hieß Ralf Diener.
- Die ersten zehn Jahre meines Lebens verbrachte ich bei meinen Großeltern in Meerbusch-Osterath.
- Düsseldorf und das Rheinland waren damit von Anfang an ein wichtiger Teil meines Lebens.
- Mit meinen Großeltern unternahm ich schon als Kind viele Ausflüge.
- Wir fuhren beispielsweise nach Tüddern und von dort auch über die niederländische Grenze nach Sittard, um einzukaufen.
- Die Niederlande waren also nicht der Wohnort meiner Großeltern, sondern gehörten schon damals zu unseren Ausflugszielen.
- Eine besondere Erinnerung stammt aus dem Jahr 1966.
- In Sittard kauften meine Großeltern ihren ersten Fernseher.
- Es war ein Philips-Schwarzweißfernseher.
- Ich war damals 4 Jahre alt.
„Die Rückkehr zu meinen Eltern“
- Im Alter von zehn Jahren zog ich von meinen Großeltern zu meinen Eltern.
- Zu meiner Familie gehörten meine Brüder Ralf, Reinhard und Michael sowie meine Pflegeschwester.
- Ein besonders einschneidendes Erlebnis war der Tod meines Bruders Ralf.
- Er ertrank 1976 im Alter von nur neun Jahren in Heinsberg-Randerath.
- Mein Bruder Reinhard war nicht der leibliche Sohn meines Vaters.
- Sein leiblicher Vater war Heinrich Randerath aus Waldenrath.
- Zu ihm hatte ich selbst keinen Kontakt.
- Meine jüngere Familie und die unterschiedlichen Lebensgeschichten meiner Geschwister haben meine Kindheit und Jugend nachhaltig geprägt.
„Heinsberg-Randerath“
- 1968 begann meine Schulzeit an der Grundschule in Heinsberg-Randerath.
- 1972 kauften meine Eltern in der Feldstraße in Heinsberg-Randerath ein ehemaliges Hutgeschäft.
- Nach dem Einzug baute mein Vater Ralf unter dem Dach selbst eine Arnold-Rapido-Modelleisenbahn in Spur N auf.
- Die Anlage bestand zunächst aus zwei kleinen Kreisen und mehreren Weichen.
- Für mich war diese Modelleisenbahn ein Teil meiner Kindheit und gleichzeitig ein früher Berührungspunkt mit meiner späteren Begeisterung für Eisenbahn und Technik.
- Mitte 1973 zog die Familie von Randerath nach Heinsberg-Dremmen.
- Meine Eltern kauften dort das Haus in der Erkelenzer Straße 73.
- Mein Vater arbeitete als Busfahrer bei der KVE – Kraftverkehr Erkelenz.
- Meine Mutter war selbstständige Immobilienmaklerin.
- Das Erdgeschoss unseres Hauses wurde später zu einem Geschäft für Gold und Edelsteine umgebaut.
„Schule und Jugend“
- Ich besuchte die Gemeinschaftshauptschule Heinsberg-Oberbruch und verließ die Schule nach der 10. Klasse.
- Deutsch und Englisch gehörten nicht gerade zu meinen Lieblingsfächern.
- Dafür interessierten mich andere Dinge umso mehr:
- Technik, Fahrzeuge, Eisenbahn, Musik und Sport.
- Eine besondere Erfahrung machte ich als Schülerlotse.
- 1978 nahm ich in Hagen an einem Schülerlotsen-Wettbewerb teil und erreichte den zweiten Platz.
- Bei dieser Veranstaltung wurde ich vom damaligen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Johannes Rau beglückwünscht.
„Meine Ausbildung bei Stahlbau Nießen“
- Nach der Schule begann ich eine Ausbildung bei der Stahlbau Nießen GmbH in Heinsberg-Boverath, Boverath 4.
- Dort arbeitete ich unter anderem im Schweißbereich.
- Die Arbeitsbedingungen waren aus heutiger Sicht problematisch.
- Ich arbeitete teilweise im Keller und schweißte dort Tanks ohne ausreichenden Atemschutz.
- Nach ungefähr zweieinhalb Jahren musste ich die Ausbildung aus gesundheitlichen Gründen beenden.
- Ein Lungenfacharzt in Mönchengladbach stellte später eine Erkrankung fest, die ich als „Schweißerlunge“ bezeichnete.
- Diese Erfahrung hat mich nachhaltig geprägt und war ein früher Wendepunkt in meinem beruflichen Leben.
„Die Zeit bei Aral“
- Etwa sechs Monate später begann ich bei einer Aral-Tankstelle in Geilenkirchen auf der Heinsberger Straße 77.
- Die Tankstelle war im Fiat Zimmermann.
- Dort absolvierte ich eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann.
- Die entsprechenden Ausbildungsunterlagen reichen in die Jahre 1983 bis 1986 zurück.
- Die Berufsschule besuchte ich an den Kaufmännischen Schulen in Aachen.
- Die Ausbildung endete vorzeitig, weil sich die privaten und geschäftlichen Verhältnisse der damaligen Betreiber der Tankstelle veränderten.
„Kraftverkehr Erkelenz“
- Danach führte mich mein Weg zur KVE – Kraftverkehr Erkelenz.
- Dort arbeitete ich im Bereich Tank- und Fahrzeugservice.
- Zu meinen Aufgaben gehörten unter anderem Öl und Kühlmittel kontrollieren und auffüllen, Lenköl nachfüllen, Busse betanken sowie Linien-, Gelenk- und Reisebusse von außen waschen.
- Auch Fahrzeuge des Deutschen Roten Kreuzes gehörten zu meinem Arbeitsumfeld.
- Damals waren unter anderem die Fahrzeuge HS-DRK 112 und HS-DRK 256 im Einsatz.
„Das Deutsche Rote Kreuz“
- Parallel dazu engagierte ich mich beim Deutschen Roten Kreuz.
- Zunächst war ich als Ersthelfer in Heinsberg-Oberbruch tätig.
- Etwa sechs Monate später erwarb ich meinen Sanitätsschein und übernahm regelmäßig Aufgaben beim DRK.
- Der damalige Leiter der Rettungswache, Herr Dubrowski, erkannte meine Möglichkeiten und schlug mir eine Ausbildung zum Rettungssanitäter beziehungsweise für den Rettungsdienst vor.
- Die Ausbildung umfasste 520 Stunden und fand in Bonn statt.
- Das DRK Erkelenz übernahm Unterkunft und Verpflegung.
- Meine Bahnfahrten bezahlte ich selbst, konnte aber aufgrund meiner Tätigkeit bei der KVE vergünstigt reisen.
- Zu den besonderen Erfahrungen gehörten auch Katastrophenschutzübungen.
- Eine davon fand in Vogelsang auf dem Gelände der ehemaligen NS-Ordensburg statt.
- Bei einer simulierten Flugzeugkatastrophe wurde ein sehr realistisches Szenario aufgebaut.
- Ein Maskenbildner namens Ernst sorgte dafür, dass Verletzungen täuschend echt dargestellt wurden.
- Diese Erfahrungen beim DRK haben mir gezeigt, wie wichtig professionelles Handeln in schwierigen Situationen ist.
„Mein Führerschein und der Weg zum Berufskraftfahrer“
- Am 22.12.1981 machte ich meinen Führerschein der damaligen Klasse 3.
- Später wurde das Fahren großer Fahrzeuge zu einem wesentlichen Bestandteil meines beruflichen Lebens.
- Ich absolvierte die Ausbildung zum Berufskraftfahrer und erwarb die entsprechenden Berechtigungen für schwere Lastkraftwagen und Anhänger.
- Dazu gehörten unter anderem Dreiachsanhänger, Auflieger und Drehschemelanhänger.
- Rückwärtsfahren, Kurvenfahren und das sichere Rangieren mit großen Fahrzeugkombinationen gehörten zu meinem beruflichen Alltag.
- Zusätzlich erwarb ich den Personenbeförderungsschein.
- Später absolvierte ich die Weiterbildung zum Kraftverkehrsmeister.
- Die Prüfung beziehungsweise Ausbildung erfolgte beim TÜV Rheinland in Neuss und wurde von mir selbst finanziert.
- Darüber hinaus verfügte ich über Kenntnisse aus den Bereichen Spedition, kaufmännische Abläufe, Lager und Logistik.
„Meine erste große Fahrt nach Spanien“
- Nach ungefähr drei Monaten als Berufskraftfahrer führte mich meine erste große Fahrt nach Spanien.
- Ich startete in Düsseldorf mit einem Kühl-Lkw beziehungsweise einem 40-Tonner und etwa 25 Tonnen Ladung.
- Die Route führte über Luxemburg, Metz, Nancy, Langres, Dijon, Lyon, Montélimar, Orange, Nîmes, Montpellier, Béziers, Narbonne, Le Boulou und La Jonquera nach Spanien.
- Spanien wurde für mich anschließend zu einem ganz besonderen Teil meines Lebens.
- Ich lernte die Straßen, die Landschaft, die Menschen und die unterschiedlichen Regionen kennen.
- Aus einem beruflichen Ziel wurde mit den Jahren eine enge persönliche Verbindung.
„Eisenbahn, Europa und der TGV“
- Schon auf meinen Fahrten durch Frankreich entwickelte ich eine besondere Begeisterung für die Eisenbahn.
- Eine meiner Erinnerungen ist der orangefarbene TGV 001 bei Belfort.
- Wenn ich wusste, dass der Zug unterwegs war, hielt ich nach Möglichkeit an Rastplätzen oder Brücken an, um ihn zu beobachten.
- Eisenbahn, Technik, Europa und Mobilität wurden damit zu Themen, die mich bis heute begleiten.
„Meine Leidenschaft für Musik“
- Neben dem Beruf war die Musik über viele Jahrzehnte eine zweite große Säule meines Lebens.
- Ich war ungefähr 28 bis 30 Jahre als Berufsmusiker tätig.
- Die Musikszene in Mönchengladbach und insbesondere die damalige Krautrock-Szene interessierten mich sehr.
- Auch die Band Wallenstein und die damit verbundenen Musiker gehörten zu diesem Umfeld.
- Ein wichtiger Bezugspunkt wurde für mich das Musikhaus Herrmann am Erkelenzer Markt.
- Heinz Herrmann war für mich nicht nur Händler, sondern auch Inspiration und eine Art musikalischer Lehrer.
- Dort kaufte ich unter anderem Mitte der 1980er Jahre meine Yamaha SB200 und meinen Roland JC-120.
- Später entwickelte sich das Musikhaus zum Musik-Center Erkelenz.
- Der heutige Inhaber ist Heribert Beyers.
- Zu meinem Equipment gehörten beziehungsweise gehören unter anderem eine Fender Custom 1955 Stratocaster in Sunburst, ein Marshall JVM 205H mit MG412B, ein Marshall SV20H Studio, ein Fender Cyber Deluxe, eine Gibson Les Paul Goldtop von 1957 und eine Fender CD60.
- In Nideggen fehlen mir heute unter anderem mein Yamaha SB200 Effektboard, meine Yamaha SB-200 Bassgitarre und der Marshall SV20H Studio.
- Die Musik ist für mich deshalb nicht einfach ein abgeschlossenes Kapitel.
- Sie gehört zu meiner persönlichen Geschichte.
„Meine erste Ehe“
- Am 01.07.1983 heiratete ich standesamtlich Elke Leweux.
- Die Ehe wurde am 17.04.1992 in Hückelhoven geschieden.
- Diese Zeit gehört zu einem wichtigen Abschnitt meiner persönlichen und familiären Entwicklung.
„Doris“
- Doris wurde am 16.03.1962 in Düsseldorf geboren.
- Sie wurde damit im selben Jahr wie ich geboren, allerdings nicht in Düsseldorf-Lierenfeld, sondern in Düsseldorf.
„Mein Sohn Dirk“
- Mein Sohn Dirk wurde 1983 in Erkelenz geboren.
- Er gehört damit ebenfalls zu meiner persönlichen und familiären Lebensgeschichte und zu den Menschen, die meinen Lebensweg geprägt haben.
„Meine zweite Ehe und meine Familie“
- Am 10.06.1992 heiratete ich Birgit Strissel, geborene Wischnewski.
- Birgit wurde am 23.07.1959 in Brandenburg an der Havel geboren.
- Aus meinem familiären Umfeld stammen auch meine beiden Töchter Samantha und Sandy.
- Samantha wurde am 01.01.1991 geboren.
- Sie starb am 19.08.2024 im Alter von 33 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs.
- Sandy wurde am 15.05.2000 geboren. Sie starb am 14.12.2016 im Alter von nur 16 Jahren an Leukämie.
- Der Verlust meiner beiden Töchter gehört zu den schwersten Erfahrungen meines Lebens.
„Meine Zwillinge Marie und Luise“
- Meine Zwillinge Marie und Luise wurden am 24.01.2017 in Erkelenz geboren.
- In 05.2024 zog Doris mit den beiden Mädchen aus beruflichen ( Lufthansa ) Gründen von Düsseldorf nach Florida.
- Für mich war dieser Umzug ein Zwangsumzug, weil sich dadurch auch meine persönliche Beziehung zu meinen beiden Zwillingen grundlegend veränderte.
- Marie und Luise leben seitdem gemeinsam mit ihrer Mutter Doris in Miami.
- Dort besuchen sie ein Internat.
„Mein Weg in die eigene Spedition“
- Mit meiner beruflichen Entwicklung im Transportwesen begann irgendwann auch der Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit.
- Die KLS Fahrerleasing Ltd. wurde in Birmingham gegründet, weil die Gründung einer deutschen GmbH zu dieser Zeit aus meiner Sicht deutlich zu teuer gewesen wäre.
- Etwa fünf Jahre später entstand die Külter GmbH in Stolberg bei Aachen.
- Dort war ich nicht nur Geschäftsführer, sondern auch Inhaber.
- Im Laufe der Zeit wuchs der Fuhrpark auf ungefähr 60 schwere 40-Tonnen-Kühlfahrzeuge, die in Stolberg stationiert waren.
- Die ersten Fahrzeuge waren Mercedes-Lkw der SK-Baureihe.
„Mein erster eigener Kühlzug“
- Mein erster eigener Kühlzug war kein klassischer Sattelzug mit Auflieger.
- Es handelte sich um einen Gliederzug mit Wechselkoffern.
- Das erste Fahrzeug kaufte ich im Raum Aachen-Stolberg.
- Damit fuhr ich unter anderem nach Luxemburg, Frankreich und Spanien.
- Aus den ersten Fahrten entwickelte sich später ein immer größer werdendes Transportgeschäft.
„Dr. Fortunato in Frankfurt“
- Eine weitere wichtige Station meiner beruflichen Laufbahn war die Dr. Fortunato GmbH in Frankfurt.
- Das Unternehmen war beim Amtsgericht Frankfurt unter HRB 18323 eingetragen.
- Die Gesellschaft wurde Ende der 1970er Jahre gegründet beziehungsweise eingetragen.
- Das Liquidationsverfahren begann am 04.02.1998.
- Später wurde die Gesellschaft gelöscht.
- Frankfurt war für mich damals ein wichtiger logistischer Mittelpunkt.
- Ich fuhr unter anderem zwischen Hamburg und Frankfurt sowie bis nach Süditalien.
„Meine Fahrten nach Italien“
- Die Transporte führten mich auch weit nach Italien hinein.
- Über Österreich und den Brenner ging es unter anderem nach Mailand, Rom, Neapel und Salerno.
- Von dort führte der Weg weiter nach Messina, Catania, Palermo und Syrakus.
- Auf der Adriaseite fuhr ich unter anderem nach Ancona, Pescara, Foggia, Bari, Brindisi und Lecce.
- Teilweise waren zwei oder drei Kühlzüge gleichzeitig unterwegs.
- Wenn ich an der Adriaküste unterwegs war, nutzte ich die Gelegenheit manchmal auch zum Schwimmen.
- Das Wasser war teilweise so klar, dass man acht bis zehn Meter weit sehen konnte.
„Mit dem Kühlzug über die Alpen“
- Eine besondere Erfahrung waren die Transporte mit Hupac über die Alpen.
- Bei Kufstein wurde der komplette Lkw auf einen speziellen Eisenbahn-Tieflader verladen.
- Das Fahrzeug wurde mit Ketten und Keilen gesichert.
- Für die Fahrer gab es einen Aufenthalts- und Schlafbereich.
- Zur Verpflegung gehörten unter anderem Bockwurst, Senf und Brötchen.
- Dazu gab es auch Weißbier.
- Für mich verband sich hier wieder vieles miteinander:
- Lkw, Eisenbahn, Technik und Europa.
„Der Ausbau meines Unternehmens“
- Im Laufe der Jahre entwickelte sich mein Unternehmen erheblich weiter.
- Zum Schluss verfügte der Fuhrpark über insgesamt 120 Kühlzüge.
- Der Personalbestand lag bei weit über 250 bis 300 Beschäftigten.
- Dazu gehörten nicht nur Fahrerinnen und Fahrer, sondern auch Werkstattpersonal, Büroangestellte und Außenmitarbeiter für das Marketing.
- Damit war aus den ersten eigenen Transporten ein Unternehmen mit einer erheblichen Größe geworden.
„Was aus dem Vermögen wurde“
- Die Tatsache, dass ich damals über ein erhebliches Unternehmen und ein entsprechendes Vermögen verfügte, bedeutet allerdings nicht, dass dieses Vermögen heute noch vorhanden ist.
- Das damalige Vermögen ist vollständig aufgebraucht.
- Es existiert heute kein entsprechendes Restvermögen mehr.
- Nach meinen Unterlagen verfügte ich zum Ende dieser unternehmerischen Phase über ein Barvermögen beziehungsweise eine entsprechende Liquidität von genau 1,75 Millionen Euro.
„Dieses Geld ist heute vollständig verschwunden“
- Ein wesentlicher Teil floss im Laufe der Jahre in die finanziellen Folgen meiner drei Scheidungen.
- Ich habe im Zusammenhang mit meinen Scheidungen erhebliche finanzielle Mittel eingesetzt und meine damaligen Ehefrauen entsprechend ausgezahlt.
- Darüber hinaus floss ein erheblicher Teil meines damaligen Vermögens in meine Familie.
- Ein besonders wichtiger Punkt war meine Tochter Samantha.
- Für sie finanzierte ich die Ausbildung im Bereich der Jura, kaufte damals in Houston ein eigenes Penthouse.
- Auch dafür wurde ein erheblicher Teil meines damaligen Vermögens eingesetzt.
- Das gesamte damalige Vermögen wurde damit im Laufe der Jahre vollständig aufgebraucht.
„Es ist heute nicht mehr vorhanden und steht mir auch nicht als Vermögen zur Verfügung“
- Das ist mir besonders wichtig zu erwähnen, weil meine damalige wirtschaftliche Situation und meine heutige finanzielle Situation zwei völlig unterschiedliche Lebensabschnitte sind.
- Ich verfügte damals als Unternehmer über ein erhebliches Unternehmen und ein entsprechendes Vermögen.
- Heute besteht dieses Unternehmen nicht mehr und auch das damalige Vermögen ist vollständig aufgebraucht.
- Meine heutige finanzielle Situation hat daher nichts damit zu tun, dass ich irgendwo noch über dieses frühere Vermögen verfügen würde.
- Das Geld ist vollständig in die finanziellen Folgen meiner drei Scheidungen und in meine Familie geflossen – insbesondere auch in meine inzwischen verstorbene Tochter Samantha.
- Heute verfüge ich über dieses frühere Vermögen nicht mehr.
„Der Transport von Lebensmitteln“
- Ein großer Teil meiner beruflichen Tätigkeit bestand aus dem Transport von Lebensmitteln.
- Besonders wichtig waren dabei Frischprodukte und temperaturempfindliche Waren.
- Ich fuhr unter anderem von Deutschland nach Spanien und Portugal und transportierte Lebensmittel über weite Strecken.
- Dabei lernte ich die besonderen Anforderungen des internationalen Kühltransports kennen.
„Die Frischware und die Schwefelung“
- Im Transportgeschäft erlebte ich auch den Umgang mit empfindlicher Frischware.
- Bei feuchtem Obst wurden teilweise Schwefelkartuschen eingesetzt.
- Ich selbst habe solche Verfahren nicht angewendet und stehe einer solchen Behandlung kritisch gegenüber.
- Bei Weintrauben konnte man nach meiner damaligen Erfahrung teilweise einen silbernen Schimmer erkennen.
- Geschmacklich empfand ich solche Waren teilweise als metallisch, brennend oder rau.
- Diese Eindrücke stammen aus meiner eigenen beruflichen Erfahrung.
„Controlled Atmosphere – CA“
- Im modernen Kühltransport spielte zunehmend auch Controlled Atmosphere, kurz CA, eine Rolle.
- Dabei wird die Atmosphäre innerhalb des Kühlaufliegers gezielt verändert, um bestimmte Lebensmittel länger frisch zu halten.
- Zu den Produkten, bei denen solche Transportverfahren eingesetzt werden können, gehören beispielsweise Erdbeeren aus Huelva oder grüne und blaue Tafeltrauben aus der Region Valencia.
- Ein CA-Reefer ist damit eine Weiterentwicklung des klassischen Kühltransports.
Nicht jeder Kühlauflieger verfügt allerdings über eine Controlled-Atmosphere-Technik.
„Meine Zeit in Spanien“
- Spanien wurde nicht nur beruflich, sondern auch privat immer wichtiger.
- Etwa drei Jahre nach meinen ersten Spanienfahrten kaufte ich eine kleine Wohnung mit ungefähr 55 Quadratmetern.
- Sie hatte ein kleines Schlafzimmer sowie einen Wohn- und Essbereich mit Küche.
- Einen Fernseher brauchte ich damals nicht, weil ich eine Satellitenanlage im Fahrerhaus meines Lkw hatte.
- Später kaufte ich in Cambrils ein eigenes Haus beziehungsweise einen Bungalow.
- Das Haus hatte ungefähr 225 Quadratmeter Wohnfläche.
- Cambrils liegt rund 60 bis 80 Kilometer südlich von Barcelona in Richtung Valencia.
- Der Kaufpreis betrug genau 90.000 DM beziehungsweise der entsprechende Betrag in Peseten.
- Cambrils wurde damit zu einem wichtigen Mittelpunkt meines Lebens.
„Der schwere Arbeitsunfall in Spanien“
- Ein schwerer Arbeitsunfall ereignete sich beim Transport von gefrorenen Schweinekoteletts im Raum Reus/Tarragona.
- Eine Palette mit ungefähr 500 Kilogramm Gewicht kippte um, nachdem der Palettenhubwagen wegen eines gebrochenen Holzteils plötzlich stehen blieb.
- Ich wurde unter der Palette eingeklemmt.
- Der Fahrer eines Gabelstaplers konnte mich schließlich befreien.
- Beide Knöchel wurden bei diesem Unfall schwer verletzt.
„Der Unfall bei BASF in Barcelona“
- 2019 kam es bei einem weiteren schweren Arbeitsunfall in Spanien zu einer entscheidenden Veränderung meines Lebens.
- Beim Entladen von Salzsäure wurde ein Fass beziehungsweise Behälter mit Salzsäure auf den Boden fallen gelassen.
- Dabei wurde ich an den Schienbeinen durch die Salzsäure verletzt.
- Ich trug damals leichte Sommerschuhe und eine dreiviertellange Sommerhose.
- Die deutsche Berufsgenossenschaft zeichnete sich dafür nicht verantwortlich, was ich in dieser Situation nicht erwartet hatte.
- Dieser Unfall war ein wesentlicher Grund dafür, dass ich schließlich nach Deutschland zurückkehrte.
„Die beiden schweren Herzinfarkte“
- Ende 02.2020 erlitt ich zwei schwere Herzinfarkte.
- Hinzu kam eine Niereninsuffizienz.
- Ich kam in die Uniklinik Aachen und verbrachte dort 5 Monate.
- Dieser Abschnitt meines Lebens stellte einen weiteren großen Wendepunkt dar.
- Nach dem Aufenthalt in Aachen war mein bisheriges Leben nicht mehr möglich.
- Meine gesundheitliche Situation veränderte sich grundlegend.
„Mein Leben nach Aachen“
- Nach der Zeit in Aachen lebte ich zunächst in einer sogenannten Wohngemeinschaft in Jülich-Hambach.
- Später lebte ich in verschiedenen Einrichtungen und Betreuungsformen.
- Ich war schließlich in einer Einrichtung in Niederzier-Hambach untergebracht.
- Diese Einrichtung wurde 2023 geschlossen.
- Nachdem ich Informationen an den Kreis Düren weitergegeben hatte, endete dort mein Aufenthalt.
- Danach kam ich zur Heinrichs Gruppe beziehungsweise in das Seniorenzentrum Breberen in Heinsberg-Breberen.
- Mein Wunsch blieb jedoch, wieder in einer eigenen Wohnung zu leben.
„Meine Zeit in Selfkant-Heilder“
- Später bekam ich die Möglichkeit, eine eigene Wohnung in Selfkant-Heilder zu beziehen, da ich mich mit der Heinrichs-Gruppe überworfen habe.
- Eine Bekannte aus der vorherigen Einrichtung hatte mich auf eine neue Wohnanlage aufmerksam gemacht.
- Ich kaufte mir einen Seniorenscooter und konnte damit wieder selbstständig unterwegs sein.
- Besonders häufig fuhr ich nach Tüddern.
- Dort lagen unter anderem Lidl und Rewe in erreichbarer Nähe.
- Auch Sittard auf der niederländischen Seite der Grenze war für mich wieder ein Ziel.
- Damit schloss sich ein kleiner Kreis zu meiner Kindheit, denn schon meine Großeltern waren mit mir von Tüddern aus nach Sittard gefahren.
„Begegnungen in Tüddern und Sittard“
- In Tüddern und Sittard begegnete ich Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen.
- Dabei lernte ich auch Menschen aus der Sinti- und Roma-Gemeinschaft kennen.
- Für mich war das eine wichtige persönliche Erfahrung.
- Ich habe dabei erlebt, dass persönliche Begegnungen Vorurteile abbauen können.
- In dieser Zeit sah ich auch ältere Menschen, die Pfandflaschen sammelten.
- Wenn ich konnte, kaufte ich ihnen manchmal einen Kaffee oder ein Frühstück.
- Es waren kleine Gesten, aber für mich hatten diese Begegnungen eine Bedeutung.
„Das Eisparadies Penners“
- Eine besondere Erinnerung aus Tüddern ist das mobile Eisfahrzeug des Eisparadies Penners gegenüber von Lidl und Rewe.
- Die ältere Verkäuferin kannte mich bereits.
- Wenn ich dort ein Eis kaufte, machte sie mir einen großen Eisbecher.
- Dazu gehörten Vanilleeis, Amarena-Kirschen, Sauce und selbstgemachte Schlagsahne.
- Der Preis lag damals bei 5,50 Euro.
- Solche kleinen Erlebnisse gehören für mich genauso zu meiner Lebensgeschichte wie die großen beruflichen Stationen.
„Mein Leben heute“
- Zwei schwere Herzinfarkte und eine Nierenerkrankung.
- Seit 2020 wurde ich zunehmend pflegebedürftig.
- Heute bin ich seit vielen Jahren vollständig auf Unterstützung angewiesen und verbringe mein Leben noch im Pflegebett.
- Mein Telefon und mein Computer sind für mich deshalb besonders wichtig.
- Sie sind meine Verbindung zur Außenwelt.
- Über das Internet kann ich weiterhin recherchieren, schreiben, meine Webseiten betreiben und mit Menschen kommunizieren.
- Auch meine journalistische Arbeit ist dadurch weiterhin möglich.
„Meine Webseiten und der Journalismus“
- Ich betreibe 14 eigene und 3 Webseiten aus allen Verträgen.
- Die Themen sind sehr unterschiedlich.
- Dazu gehören unter anderem Musik, Eisenbahn, Spanien, Düsseldorf, Deutschland, Europa, Verkehr, Fahrerberichte, Kultur und journalistische Analysen.
- Meine Webseiten sind für mich nicht nur technische Projekte.
- Sie sind gleichzeitig Archiv, Arbeitsplatz und Möglichkeit, Erfahrungen an andere Menschen weiterzugeben.
- Ich schreibe über Dinge, die ich selbst erlebt habe, über Menschen, Orte, Technik, Geschichte, Musik und Themen, die mich interessieren.
„Netflix, Film, Fernsehen und Analysen“
- Auch Filme und Serien gehören inzwischen zu meinem Alltag.
- Ich schaue mir Produktionen nicht nur zur Unterhaltung an.
- Mich interessieren die Schauspieler, die Regie, die Produktion, die beteiligten Unternehmen, Drehorte, Kameratechnik, Schnitt, Ton, Musik und visuelle Effekte.
- Ich habe beispielsweise Serien mehrfach angesehen und analysiere sie anschließend aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
- Zu meinen wiederholt angesehenen Serien gehören unter anderem Smallville und The Blacklist.
- Auch andere Netflix-Produktionen gehören zu meinem heutigen Medienalltag.
- Daneben schaue ich gerne Formate wie Kitchen Impossible mit Tim Mälzer.
„Mein Weg zurück nach Düsseldorf“
- Düsseldorf ist der Ort, an dem mein Lebensweg begann.
- Ich wurde dort geboren, genauer gesagt in Düsseldorf-Lierenfeld.
- Deshalb ist Düsseldorf für mich mehr als nur eine Stadt.
- Es ist ein Teil meiner eigenen Geschichte.
- Langfristig (ab Mitte 2027) möchte ich wieder nach Düsseldorf zurückkehren.
- Dabei möchte ich meine journalistische Arbeit weiterführen, mich wieder stärker mit Musik beschäftigen und Kontakte zu anderen Musikern und Menschen aus meinem früheren Umfeld aufbauen.
- Auch Eisenbahn, Reisen, Deutschland, Frankreich und Spanien sollen weiterhin Bestandteile meines Lebens bleiben.
„Was von meinem bisherigen Leben bleibt“
- Wenn ich heute auf mein Leben zurückblicke, sehe ich sehr unterschiedliche Kapitel.
- Meine Kindheit in Düsseldorf und Meerbusch-Osterath.
- Die Jahre in Heinsberg-Randerath und Heinsberg-Dremmen.
- Meine Schulzeit.
- Die Ausbildung und meine Arbeit im Stahlbau.
- Die Zeit bei Aral und der KVE.
- Das Deutsche Rote Kreuz.
- Meine Ausbildung und Tätigkeit als Berufskraftfahrer.
- Die ersten Fahrten nach Spanien.
- Meine Leidenschaft für Eisenbahn und Europa.
- Meine jahrzehntelange Tätigkeit als Musiker.
- Meine Ehen und meine Familie.
- Die Geburt meiner Kinder.
- Der Verlust meiner beiden Töchter.
- Mein Aufbau eines eigenen Unternehmens.
- Die internationalen Transporte.
- Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien.
- Mein Leben in Cambrils.
- Meine schweren Arbeitsunfälle.
- Die beiden Herzinfarkte.
- Die Niereninsuffizienz.
- Die lange Zeit in Kliniken, Wohngemeinschaften und Pflegeeinrichtungen.
- Und schließlich mein heutiges Leben.
- Es war ein außergewöhnlicher und teilweise sehr schwieriger Weg.
- Trotz allem ist meine Neugier geblieben.
- Ich interessiere mich weiterhin für Menschen, Technik, Musik, Eisenbahn, Europa, Spanien, Düsseldorf, Geschichte, Filme und die vielen Geschichten, die das Leben schreibt.
- Vielleicht ist genau das die wichtigste Gemeinsamkeit aller Kapitel meines Lebens:
- Ich habe mich immer für die Welt um mich herum interessiert.
- Und auch heute möchte ich noch Neues entdecken, darüber schreiben und meine Erfahrungen weitergeben.
- Das ist meine Geschichte.
- Und weitere werden folgen.
„Aktualisiert : 29.09.2026“
- Copyright © 2026 by Jakob Diener
